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Ausstellungen


Folgende Ausstellungen können beim Verein ausgeliehen werden:


Ausstellung „Zeichne, was Du siehst”

Über 60 Zeichnungen hat das Mädchen Helga Weissová während ihrer Häftlingszeit in Theresienstadt gezeichnet.
Die Zeichnungen zeigen das Leben der Häftlinge, wie ein Kind im Alter von 12 bis 14 Jahren es gesehen und selbst erlebt hat.

Die Ausstellung umfasst 62 Bilder und 18 Texttafeln, gerahmt in Aluminiumrahmen. Die Größe der Rahmen beträgt 21 cm x 31 cm im Hochformat. Der Ausstellung liegt ein Informationsheft mit Arbeitsblättern für Schulklassen, den Texten und einer Hängeordnung bei.
Die Hängung kann aber auch individuell gestaltet werden. Es ist möglich, die Ausstellung nur teilweise zu präsentieren, falls der Platz für alle Exponate nicht ausreichen sollte.
Es ist auch möglich, einen Teil dieser Ausstellung mit den Kinderzeichnungen mit einigen Bildern der Ausstellung „Künstlerisches Schaffen“ zu kombinieren.
Diese Ausstellung ist auch mit größeren Bilderrahmen im Format 41 cm x 55 cm zu bekommen.

Ausleihgebühr: Euro 250,00

Ausstellung „Das künstlerische Schaffen“
Dieser Kunstband zeigt das Schaffen der Künstlerin Helga Weissová-Hošková in späteren Jahren. Die Fotos zeigen, wie sehr die Zeit in Theresienstadt und besonders in Auschwitz-Birkenau die Künstlerin geprägt hat.
Die Ausstellung umfasst 50 Bilder, gerahmt in Aluminiumrahmen. Die Größe der Rahmen beträgt 21 cm x 31 cm im Hochformat. Die Hängung kann individuell gestaltet werden. Es ist möglich, die Ausstellung nur teilweise zu präsentieren, falls der Platz für alle Exponate nicht ausreichen sollte. Es ist auch möglich, einen Teil dieser Ausstellung mit Kinderzeichnungen der Ausstellung „Zeichne, was Du siehst“ zu kombinieren. Die Entleiher können bei Bedarf den Aufbau unterstützen.

Ausleihgebühr: Euro 250,00

Ausstellung „Das Komplott“
Die ,Protokolle', eine Fälschung des russischen Geheimdienstes, erschienen 1905 in Russland und führen seitdem einen beispiellosen weltweiten Siegeszug im Dienste des Antisemitismus an und sind die Vorlage vieler Verschwörungstheorien.
Will Eisner: „Ich hoffe, dass mein Werk vielleicht einen weiteren Nagel in den Sarg dieses schrecklichen vampirähnlichen Betrugs schlagen wird.“

In seinem Comic führt Eisner vor, wie auch die deutschen Nationalsozialisten und der amerikanische Autofabrikant Henry Ford die Hetzschrift mit Freuden weiter verbreiteten und wie die Schauermärchen nach und nach quer über den Globus wanderten.

Die Zeichnungen wurden auf lichtundurchlässige Kunstoffbanner gedruckt, die mit Gummischnüren in Metallgestänge gespannt sind.
Die Banner haben eine Höhe von 60 cm. Vier Banner haben die Länge von 600cm ein fünftes die Länge von 380 cm. Vervollständigt wird die Ausstellung durch zwei Video-Projektionen, die entweder mit Video-Beamern oder über PC-Bildschirme ablaufen können. Die PCs mit automatischem Bildablauf sind Bestandteil der Ausstellung.
Die Banner können auch ohne die Metallgestänge direkt an die Wand gehängt werden. Der Aufbau der Gestänge lässt sich dem Ausstellungsraum anpassen.
Die Verleiher können den Aufbau unterstützen oder komplett übernehmen.

Ausleihgebühr: Euro 300,00

Ausstellung „Stumme Zeugen
FOTOGRAFIEN AUS KONZENTRATIONSLAGERN

Gegen Ende seiner beruflichen Laufbahn als Photograph und kurz vor dem 50. Jahrestag der Befreiung der letzten Konzentrations- und Vernichtungslager im Frühjahr 1945 unternahm Erich Hartmann im Winter 1993/94 eine achtwöchige Reise zu den verbliebenen Resten der Lager und Gedenkstätten:
Auschwitz, Auschwitz-Birkenau, Belzek, Below, Bergen-Belsen, Buchenwald, Chelmno, Dachau, Emslandlager, Getto Theresienstadt, Gestapo-Gefängnis Kleine Festung Theresienstadt, Groß Rosen, Herzogenbusch / Vught, Majdanek, Mauthausen, Natzweiler, Neuengamme, Ravensbrück, Sachsenhausen, Sobibor, Treblinka, Westerbork.

Die Ausstellung umfasst 62 Original-Fotos und zwei Texttafeln, gerahmt in Aluminiumrahmen. Die Größe der Rahmen beträgt 50 cm x 40 cm, sowohl im Hoch- als auch im Querformat. Der Ausstellung liegt eine Hängeordnung, verfasst von Erich Hartmann, bei. Die Hängung kann aber auch individuell gestaltet werden. Es ist (bedingt) möglich, die Ausstellung nur teilweise zu präsentieren, falls der Platz für alle Exponate nicht ausreichen sollte. Die Entleiher können bei Bedarf den Aufbau unterstützen.

Ausleihgebühr: Euro 250,00

Ausstellung „Als Goldgräber in Lidice“
Im thüringischen Stadtilm wurden Ende der 90-er Jahre ca. 200 Schwarzweißfotos aus dem Jahr 1942 entdeckt. Der verstorbene Gerhard Rompel hatte diese Aufnahmen gemacht. Diese Fotos und ein Interview mit Walter Herrmann sind Grundlage dieser Ausstellung. Beide Männer waren während ihres Einsatzes mit dem Reichsarbeitsdienst in Lidice im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren.
Der Ort Lidice wurde als Racheakt für das Attentat auf Reinhard Heydrich in Prag dem Erdboden gleich gemacht. Die Männer wurden erschossen, die Frauen in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert und die Kinder wurden bis auf wenige Kinder, die „eingedeutscht“ wurden, im Vernichtungslager Kulmhof / Chelmno vergast.

Die Ausstellung umfasst:
26 Bildträger im Format 60 X 80 cm mit reproduzierten Fotos und erläuternden Texten
2 Bildträger mit Texten zu Lidice und dem Reichsarbeitsdienst
1 Hörbox zum Anhören des WDR-Features
1 Prospektaufsteller zur Ausstellung

Ausleihgebühr: Euro 200,00

Ausstellung „Als Goldgräber in Lidice“
In der thüringischen Stadt Ilm wurden Ende der 1990-er Jahre ca. 200 Schwarzweißfotos aus dem Jahr 1942 entdeckt. Der verstorbene Gerhard Rompel hatte diese Aufnahmen gemacht. Diese Fotos und ein Interview mit Walter Herrmann sind Grundlage dieser Ausstellung. Beide Männer waren während ihres Einsatzes mit dem Reichsarbeitsdienst in Lidice im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren.
Der Ort Lidice wurde als Racheakt für das Attentat auf Reinhard Heydrich in Prag dem Erdboden gleich gemacht. Die Männer wurden erschossen, die Frauen in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert und die Kinder wurden bis auf wenige Kinder, die „eingedeutscht“ wurden, im Vernichtungslager Kulmhof / Chelmno vergast.

Die Ausstellung umfasst:
26 Bildträger im Format 60 X 80 cm mit reproduzierten Fotos und erläuternden Texten
2 Bildträger mit Texten zu Lidice und dem Reichsarbeitsdienst
1 Hörbox zum Anhören des WDR-Features


Comic „Theresienstadt – Terezín“
- ein Erlebnisbericht in Bildern -

Die vorliegende Bildergeschichte (oder sagen wir ruhig Comic) ist der Beitrag Enrico Langes an dieser von Dagmar Lieblová, Helga Weissová-Hošková, Hanuš Schimmerling und anderen Überlebenden des Holocaust formulierten Botschaft.
Enrico (17) beschreibt die Teilnehmer der Gruppe, wie sie sich auf Theresienstadt vorbereitete, welche Diskussionen, Geführt und welche Filme gesehen wurden, die Fahrt nach Terezín mit dem Besuch in der Feldscheune von Isenschnibbe, wo im April 1945, einen Tag bevor amerikanische Truppen Gardelegen erreichten, mehr als tausend KZ-Häftlinge bestialisch verbrannt wurden. Er beschreibt das Fällen der Bäume, die anstrengende Arbeit in den Festungsgräben, erklärt die historischen Hintergründe während einer Führung der Gruppe durch das Gestapo-Gefängnis, berichtet von den Zusammentreffen mit den tschechischen Gastgebern, den Freundschaften, der Rückkehr der Gruppe und wie die Teilnehmer ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Lüchow-Dannenberg weitergeben.

Dieser „Comic“ eignet sich zum Einsatz im Unterricht.